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Von Mersin nach Westen - Eine weite Küste, Sandstände und das Blau des Meeres

Mersin hat eine weite Küste, die sich vom Zentrum der Stadt in westliche Richtung ausstreckt. Die Küsten vor dem Grün der Taurusberge zeigen unterschiedliche Merkmale.

An manchen Stellen fallen die Berge steil zum Meer hinab und bilden scharfe Klippen. Da jedoch Gebirgsketten im allgemeinen parallel zum Meer verlaufen, entstehen hier weite Küsten mit langen feinkörnigen Sandstränden. Vorne das Blau des Mittelmeeres, etwas weiter hinten Bananen- oder Orangen- und Zitronengärten, dazwischen Flüsse und Bäche, die von den Berghängen zum Meer unterwegs sind, und etwas höher die Wälder.

Die Ferienzentren beginnen mit Erdemli direkt am Zentrum der Stadt an und enden in Anamur, an der Grenze zu Antalya. Entlang dieser langen Küstenstrecke gibt es keine Industrie, die eine Verschmutzung des Meeres verursachen könnte. Nach Verlassen des Stadtzentrums beherrschen kilometerweit Obst- und Gemüsegärten das Land, wobei das Meer den Fischerbooten und den Yachten gehört. Außerdem sind noch Fähren und Schiffe nach oder aus Zypern unterwegs. Häfen, Marinas, und sympathische Schutzhäfen für Fischer säumen die Küste.

Zu erwähnen sind noch die unter Naturschutz gestellten Riesenschildkröten Caretta carettas, und die niedlichen Mittelmeerrobben Monacus monacus.

Hier gibt es noch die Geschichtsreichtümer, die aus Kilikien der Antike stammen: Städte, und Mauern, die die Städte umrunden, Burgen und ihre Festungstürme, Kirchen und Klöster. Bis heute zu verfolgende Spuren aus dem traditionellen Leben der ersten türkischen Stämme in der Region.

Kanlıdivane (Kanytelleis, Neapolis)
Die antike Stadt wird „„Kanlidivane““, (wörtlich übersetzt „Blutige Verrückte“)genannt, weil die Menschen daran glaubten, dass man die Verbrecher in der Antike hier in die tiefe Schlucht warf, damit wilde Tiere sie zerfetzten.

In der Region Ayaş, 15 km von der Straße nach Silifke entfernt (45 km zum Zentrum Mersins) befinden sich die Ruinen von Kanytelleis-Neapolis. Die antike Stadt ist von der Hauptstraße aus über eine 3 km lange Asphaltstraße erreichbar. Bei dieser Straße handelt es sich um die antike Straße nach Rom. Die gegen Mitte des 19. Jahrhunderts in der westlichen Welt bekannt gewordene Ruinenstätte, war die Kultstätte im Königreich Olba, das rund um eine weite Bodenvertiefung errichtet worden war. Später wurde das Königreich im Jahre 408 n. Chr. zu Zeiten des byzantinischen Kaisers Teodosius des Zweiten zu einer Stadt namens Neapolis (Neustadt) umgebaut.. Ihre höchste Glanzzeit erlebte die Stadt in dieser Periode (d.h. im 4. Jahrhundert n. Chr.).

Eliaussa – Eindrucksvolle Nekropole von Sebaste
Die Stadt wurde in der späthellenistischen Zeit zwischen dem 2.-1. Jahrhundert v. Chr. gegründet.

Ihren Höhepunkt erlebte sie während der römischen und frühchristlichen Zeit. Die Entwicklung und der Reichtum der Stadt ist darauf zurückzuführen, dass sie sowohl über einen natürlichen Hafen, als auch über fruchtbare Agrarflächen verfügte.

Die erste Besiedlung der Stadt fand auf der hügeligen Landzunge an der Meerseite statt und dehnte sich im Laufe der Zeit in die nahe liegenden inneren Gebiete aus. Auch die mit der Beseitigung der Piraterie durch Pompeius einsetzende Friedenszeit, trug zur Entwicklung der Stadt bei. Aber den größten Beitrag zur Entwicklung der Stadt leistete ihre Schenkung an König Arkhelaos von Kappadokien zur Zeit des Kaisers Augustus, und die Tatsache, dass der König sich hier niederließ. Als Zeichen seiner Dankbarkeit und Treue gegenüber Augustus änderte Arkhelaos den Namen der Stadt in Sebaste.

Die Nekropole (Friedhof)
Das Imposante an der Ruinenstätte ist ihr Friedhof, der sich auf ein großes Gebiet erstreckt. Die große Nekropole, die sich zwischen Zitronengärten befindet, ist eine der am besten erhaltenen römischen Nekropolen in Anatolien. Der Friedhof erstreckt sich mit seinen verschiedenartigen Monumenten auf ein großes Gebiet. Man findet viele verschiedenförmige Gräber, wie Familiengräber in Form von Häusern und Tempeln, einfache und mit Sockeln versehene Grabmale oder Gräber , Nischengräber und Chamasoria (Felsengräber).

Das Schicksal hatte die Gräber dazu bestimmt, nach einer Weile als Wohnraum benutzt zu werden. Auch heute noch dienen sie als Stall oder Lagerraum. Da sie ständig und zu verschiedenen Zwecken benutzt worden sind, verschwanden am Ende die inneren und äußeren Ornamente und Verzierungen wie Bilder und Statuen. Und dennoch sind diese Gräber für den durch Landwirtschaft und Handel entstandenen Reichtum der Stadt Beweis genug.


 


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